7. Oktober 2026
Konferenzzentrum twelve (twin towers) Wien, Österreich
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für die Industrie zunehmend an Bedeutung. Eine zentrale Frage dabei ist, wie aus gebrauchten Materialien wieder hochwertige Rohstoffe für neue Anwendungen entstehen können. Mit der Seminarreihe „Kreislaufwirtschaft in der Industrie – Zukunft durch Sekundärrohstoffe“ widmet sich der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) dieser Entwicklung. Die Veranstaltung unter dem Titel „Post-Consumer-Textilien: Vom Alttextil zum hochwertigen Sekundärrohstoff“ und findet am 7. Oktober 2026 in Wien statt.
Textilien stehen zunehmend im Mittelpunkt europäischer Kreislaufwirtschaftsstrategien. Laut ÖWAV verursacht die Textilindustrie rund zehn Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen. Gleichzeitig sollen Textilien künftig länger im Kreislauf gehalten werden.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen daher die Herausforderungen und Möglichkeiten rund um den Materialstrom Textilien. Der ÖWAV bringt dazu relevante Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette zusammen.
EU-Textilstrategie und erweiterte Herstellerverantwortung
Ein wesentlicher Rahmen für die weitere Entwicklung sind die europäische Textilstrategie und die geplante erweiterte Herstellerverantwortung (EPR). Ziel ist es, Sammlung, Sortierung und Verwertung von Textilien künftig besser zu organisieren und zu finanzieren.
Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie gebrauchte Textilien möglichst effizient wieder in den Materialkreislauf integriert werden können und welche Rolle Sekundärrohstoffe dabei künftig spielen.
Wachsende Sammelmengen, sinkende Qualitäten
Gleichzeitig steht die Branche vor gegenläufigen Entwicklungen. Der ÖWAV verweist auf steigende Sammelmengen und gleichzeitig sinkende Alttextilqualitäten, die unter anderem durch Fast Fashion verstärkt werden.
Damit wird die Aufbereitung gebrauchter Textilien zu einer wichtigen Herausforderung für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Entscheidend ist nicht allein die Sammlung von Alttextilien, sondern auch deren Sortierung und hochwertige Verwertung.
Austausch entlang der Wertschöpfungskette
Das ÖWAV-Seminar setzt deshalb auf den Austausch zwischen relevanten Akteur entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Lösungen für den Materialstrom Textilien und die Frage, wie aus Alttextilien hochwertige Sekundärrohstoffe werden können.
In Kooperation mit:
- Wirtschaftskammer Österreich
- Technische Universität Wien
- Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Das Programm im Detail finden Sie unter folgendem Link zum Download als PDF: Programm >>>
Für die Anmeldung zur Tagung folgen Sie bitte dem Link: Online-Anmeldung >>>
Seminarbeitrag:
ÖWAV-Mitglieder: € 330,– (+ 20 % USt.)
Nichtmitglieder: € 490,– (+ 20 % USt.)
Tarif für Studierende: € 60,– (+ 20 % USt.) (bis max. 27 Jahre, Inskriptionsbestätigung)
Die Preise verstehen sich inklusive digitaler Vortragsunterlagen.
Mehr Informationen dazu:
https://www.oewav.at
© Text und Fotos:
https://www.oewav.at/

